NEWSLETTER November 2016

Für alle Liebhaberinnen und Liebhaber
traditionell und handwerklich hergestellter Hofkäse und Hofmolkerei-Produkte

Unsere Hofgeschichten

Maries Ziegen- und Schafhof

In Merzig-Silwingen nahe der deutsch-französischen Grenze macht Marie-Theres Jungmann würzigen Schafskäse. Die in Handarbeit und mit „viel Liebe“ hergestellten Hofkäsedelikatessen kann man auch in diesem Jahr bei dem beliebten Hoffest am dritten Advent probieren und hat dabei natürlich auch Gelegenheit den Hof zu besichtigen und die Tiere zu besuchen.

Die ganze Hofgeschichte finden Sie unter: www.hofkaese.de/hofgeschichte/2016/11

Unser Hofkäse-Rezept

Kartoffelpfanne mit Speck und Hofschnittkäse

Genau das Richtige für kalte Tage: Knusprige Kartoffeln mit Speck und leicht angeschmolzenen Käsewürfeln – so richtig schön herzhaft! Und als vegetarischen Snack gibt es ein gebratenes Avocado-Käse-Sandwich mit würzigem Ayvar-Mix.

Beide Rezepte finden Sie unter: www.hofkaese.de/rezept/2016/11

Ganz aktuell

Termine, Veranstaltungen und Informationen

Unser Lese-Tipp: „Cleo auf der Alp“
ein Bilderbuch übers Käsemachen für Kinder ab 3

Juliane Tag, Autorin und Grafikerin, hat 2012 das Fernweh gepackt und sie hat gemeinsam mit ihrem Hund Cleo einen Sommer auf einer Alp im Schweizer Wallis verbracht. Inzwischen ist sie “sesshaft” geworden und lebt auf einem Bauernhof mit Schafen. Ihre Erlebnisse in den Bergen und auf der Almhütte – vom Melken bis zum Käsemachen – hat sie aufgeschrieben und mit schönen Bildern illustriert. Unser Fazit: Ein witziges und informatives Buch für Vorschul- und Schulkinder – macht auch den Eltern beim Vorlesen Spaß!

Cleo auf der Alp
Bilderbuch, 2016
für Kinder ab 3 Jahren
ISBN 978-3-00-052424-0
15,00 Euro
Das Buch ist im Buchhandel erhältlich oder kann direkt bei der Autorin bestellt werden unter: cleo@posteo.de

Unser Video-Tipp:
SWR-Moderator Jens Hübschen in der Hofkäse-Schule

Der SWR-Moderator Jens Hübschen besucht im Rahmen der Sendereihe “Expedition in die Heimat” den Vulkanhof in der Eifel. Dort geht er in die Hofkäse-Schule und stellt seinen eigenen kleinen Hofkäse her.

Das Video ist in der SWR-Mediathek abrufbar und beginnt ab Minute 32:27: Im Land der Maare und Vulkane

Wir bitten um Ihre Unterstützung!
Helfen Sie unseren Hofkäserinnen und Hofkäsern – und unterzeichnen Sie jetzt die FACE Network Petition gegen eine „Nährwertkennzeichnung“ für Hofkäse

Worum geht es? Die Europäische Union hat vor kurzem eine verpflichtende Kennzeichnung von Nährwertangaben auf vorverpackten Produkten beschlossen – ausgenommen sind lediglich Produkte, die in kleinen Mengen vom Hersteller oder von lokalen Einzelhändlern direkt an den Verbraucher vermarktet werden. Auch wenn Hofkäse und Hofmilchprodukte sehr oft auf Märkten und in Hofläden unverpackt verkauft werden, gibt es die handwerklich hergestellten Produkte auch in vorverpackter Form für den Großhandel, der sie an Supermärkte und Käsefachgeschäfte weiterliefert. Genau hier trifft das Gesetz auch die Hofkäsereien: Wer über den Großhandel vermarktet, muss Nährwerte wie Energie, Fett, gesättigte Fettsäuren, Kohlenhydrate, Zucker, Eiweiß und Salz auf dem Produktetikett angeben.

Wo liegt das Problem? Diese Regelung ist für Hofkäse und handwerklich hergestellte Milchprodukte sehr schwer umzusetzen, da sie in der Regel nicht standardisiert werden. Die Produkte werden in Handarbeit unter Verwendung traditioneller Methoden meist aus Rohmilch beziehungsweise aus nicht standardisierter Milch und ohne die Zugabe weitere Zusatzstoffe (außer Milchsäurekulturen und Lab) hergestellt. Gerade die Zusammensetzung der Rohmilch variiert aber im Jahresverlauf beachtlich, denn die Jahreszeit, der Laktationsstand und die Zusammensetzung des Futters beeinflussen den Gehalt an Fett, Eiweiß und weiterer Inhaltsstoffe. Die Abweichungen sind besonders groß, wenn nur die Milch einer Herde verwendet wird – so wie es in vielen Hofkäsereien üblich ist. Um dem Verbraucher also aussagekräftige Nährwertangaben liefern zu können, müssten die Hofkäsereien ihre Produkte mehrfach im Jahr auf die Nährwerte untersuchen und je nach Ergebnis unterschiedliche Etiketten herstellen und bereit halten. Das kostet alles viel Geld und die meisten Hofkäserinnen und Hofkäser können sich diesen Aufwand einfach nicht leisten!

Wie sieht die Alternative aus? Natürlich sind auch Hofkäsereien daran interessiert, die Verbraucher angemessen über ihre Produkte zu informieren. Allerdings möchten Kleinbetriebe und Familienunternehmen wie bereits seit vielen Jahren üblich ihre Kunden lieber weiterhin mit Informationskampagnen und ganz direkt bei Besuchen der Höfe und der Hofkäsereien über ihre Produkte aufklären.

Aus den oben genannten Gründen möchte FACEnetwork (Farmhouse and Artisan Cheese & Dairy Producers European Network, die Dachorganisation der europäischen Hofkäsereien) erreichen, dass die EU auf die verpflichtende Kennzeichnung von Nährwertangaben bei Hofkäse und Hofmilchprodukten verzichtet und man die Kennzeichnungspflicht nicht vom Vermarktungsweg und der Art der Verpackung abhängig macht.

Im Interesse unserer Hofkäserinnen und Hofkäser würden wir uns deshalb freuen, wenn Sie die FACE Petition unterzeichnen!

Um die Petition möglichst weit zu verbreiten, können Sie die Petition auch auf facebook teilen: www.facebook.com/hofkaese

Hier gehts zur Petition >>>

Gut zu wissen

Warenkunde

Warum gibt es in vielen Hofkäsereien im Winter eigentlich keinen frischen Ziegen- und Schafskäse?

Grund dafür ist die „biologisch“ bedingte Winterpause: Auf vielen Höfen, die ihre eigene Milch handwerklich verarbeiten, dürfen Schafe und Ziegen wie Wildtiere im Winter eine Babypause einlegen. Die tragenden Tiere werden nicht gemolken, bis die Lämmer und Zicklein im Frühjahr geboren sind. Die erste Milch gehört den Jungtieren – erst danach wird die Ziegen- und Schafmilch wieder in Handarbeit zu Joghurt, Käse und Eis verarbeitet. In der Regel wird bis November gemolken, so dass bis Weihnachten noch gereifte Schaf- und Ziegenkäse im Angebot sind. Etwa ab Februar wird dann wieder gemolken und die ersten Schaf- und Ziegenkäse des Jahres werden hergestellt.

Gut zu wissen

Hofkäse von A bis Z

G wie Gepresster Teig

Bei dieser Art der Käseherstellung wird der zerkleinerte Käsebruch am Ende der Herstellung in Formen gefüllt und gepresst: Dieses Verfahren wird vor allem bei Schnitt- und Hartkäsen eingesetzt. Durch das Pressen werden die Abgabe der Molke gefördert und die einzelnen Bruchkörner zu einer geschlossen Rinde geformt.

Mehr Wissenswertes über Hofkäse und Hofmolkerei-Produkte finden Sie unter: www.hofkaese.de/gutzuwissen

Haben Sie noch Fragen zum Thema Hofkäse und Hofmilchprodukte? Dann schreiben Sie uns unter info@hofkaese.de – wir freuen uns über Ihre Anregungen und werden sie in unsere Newsletter-Rubriken aufnehmen.


Weitere Informationen

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