Wenn ich einen „alten“ Hartkäse kaufe – ist der dann schlecht?

Nein, ganz sicher nicht – in der „Käsesprache“ verwendet man den Begriff „alt“ für „lange gereift“. „Frisch“ steht für „nicht gereift“ – außerdem gibt es die Bezeichnungen „jung, mittel, gut ausgereift und überreif“.

Ein Gouda zum Beispiel wird ab 1 Jahr Reifezeit alt genannt. Parmesan hingegen gilt dann noch als jung und erst mit 36 Monaten als alt.

Je länger ein Käse reift, umso größer werden die Reifekristalle und umso intensiver und voller sein Aroma. Auch wird die Konsistenz fester, da der Käse während der Reifezeit kontinuierlich Wasser verliert. Er ist zudem laktosefrei, da durch seine lange Reifezeit die Laktose komplett abgebaut ist.

Mehr Wissenswertes über Hofkäse und Hofmolkerei-Produkte finden Sie unter:
www.hofkaese.de/gutzuwissen

 
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