So macht man Hofkäse!

Eine Bildergeschichte anlässlich der Verleihung der „Goldenen Käseharfe“ auf dem „Sonnenhof“ in Bad Boll

Zwei Freunde – beide herausragende Hofkäsemeister – sind bei der Großen Hofkäseprüfung des Verbandes für handwerkliche Milchverarbeitung (VHM) für Ihre Käse mit Gold und Silber ausgezeichnet worden.

Anlässlich der Preisverleihung stehen die beiden Hofkäsemeister Stephan Ryffel und Olaf Seyd gemeinsam am Käsekessel.

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Hofgeschichten

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Hofkäsemeister Stephan Ryffel vom Demeter-”Sonnenhof” im schwäbischen Bad Boll misst das Lab ab, mit dem die Milch dick gelegt wird, ...

... und gibt es nach der Käsekultur zur auf 32 Grad erhitzten Demeter-Kuhrohmilch in den traditionellen Käsekessel aus Kupfer.

Gemeinsam mit dem befreundeten Hofkäsemeister Olaf Seyd wird die dick gelegte Milch mit einer großen Käseharfe geschnitten …

... und die Bruchgröße geprüft.

Jetzt muss der Bruch gerührt und noch einmal nachgewärmt werden.

Das große Käsetuch wird vorbereitet…

... damit man dann mit vereinten Kräften den im Tuch gesammelten Bruch herausheben …

... und in den vorbereiten Holzjärb geben kann.

Jetzt muss der Käse mit Gewichten beschwert und gepresst werden…

... bevor er für einige Tage in Salzlake gelegt wird.

Im Reifekeller muss er nun 18 Monate lagern …

... und dabei alle 2 Tage gewendet und mit einer Salzlösung abgebürstet wird.

Erst dann sind Konsistenz und Aroma optimal und Käsemeister Ryffel kann den “Boller Felsbrocken” einmal horizontal halbieren …

... dann die obere Hälfte abheben …

... den Käse schneiden …

... und in mundgerechte Stücke brechen.

Wir wünschen viel Vergnügen beim Probieren und Genießen!

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